Allgemeine Geschäftsbedingungen
Gültig ab: 1. Januar 2025
Hinweis: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Rechtsbeziehung zwischen Berardi.Tech und seinen Kunden. Bitte lesen Sie diese Bedingungen sorgfältig durch, bevor Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Berardi.Tech (nachfolgend 'Auftragnehmer') und seinen Kunden (nachfolgend 'Auftraggeber') über die Erbringung von IT-Dienstleistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
Der Auftragnehmer erbringt IT-Dienstleistungen in den Bereichen Server-Konfiguration, Prozessautomatisierung, Web-Development und IT-Beratung.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. dem individuellen Angebot.
Änderungen und Ergänzungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der Schriftform.
Der Auftragnehmer schuldet die Erbringung der vereinbarten Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik.
3. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Ein Vertrag kommt zustande durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung.
Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
Der Auftraggeber sorgt für die erforderliche technische Infrastruktur und Systemumgebung.
Bei Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung des Auftraggebers verlängern sich die Leistungsfristen entsprechend.
Mehraufwand durch unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers wird gesondert nach Aufwand berechnet.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
Sofern nichts anderes vereinbart ist, werden Leistungen nach Aufwand auf Basis des vereinbarten Stundensatzes abgerechnet.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.
Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Zahlung wegen Gegenansprüchen zurückzuhalten, es sei denn, diese sind rechtskräftig festgestellt oder unbestritten.
6. Projektlaufzeit und Termine
Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche schriftlich vereinbart wurden.
Termine und Fristen verlängern sich angemessen bei höherer Gewalt, Arbeitskampf oder anderen unvorhersehbaren Hindernissen.
Bei Verzögerungen durch den Auftraggeber oder Dritte verlängern sich vereinbarte Termine entsprechend.
7. Gewährleistung und Mängelhaftung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen und keine Mängel aufweisen.
Mängel sind vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich zu rügen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme bzw. Leistungserbringung.
Bei Software und Webanwendungen gilt die Beschaffenheit zum Zeitpunkt der Abnahme als vereinbart. Spätere Änderungen von Systemumgebungen begründen keine Mängel.
Für Open-Source-Software von Drittanbietern übernimmt der Auftragnehmer keine Gewährleistung.
8. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.
Für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
9. Urheberrechte und Nutzungsrechte
Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (Software, Designs, Konzepte, Dokumentationen etc.) sind urheberrechtlich geschützt.
Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Bezahlung ein nicht-ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.
Quelltexte und Entwicklungsdokumentationen bleiben im Eigentum des Auftragnehmers, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Die Weitergabe oder Vervielfältigung der Leistungen an Dritte ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers gestattet.
10. Geheimhaltung und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten gemäß den Bestimmungen der DSGVO und des BDSG.
Sofern erforderlich, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
Die Geheimhaltungsverpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
11. Referenznennung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber und die erbrachten Leistungen zu Referenzzwecken zu nennen und in seiner Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden.
Der Auftraggeber kann der Referenznennung jederzeit schriftlich widersprechen.
12. Kündigung
Verträge können von beiden Parteien aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen oder erheblicher Verletzung vertraglicher Pflichten.
Die Kündigung bedarf der Schriftform.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Kontaktinformationen
Berardi.Tech
Inhaber: Luigi Berardi
Grevenbroich, Deutschland
E-Mail: info@berardi.tech
Telefon: +49 (0) 176 123 456 78
Stand: Januar 2025
Bei Fragen zu unseren AGB können Sie uns jederzeit unter info@berardi.tech kontaktieren.